Eichenprozessionsspinner
Die Gefahr beim Menschen:
Die Beschwerden reichen von heftig juckenden Hautausschlägen bis zu Asthmaanfällen.Da die mikroskopisch kleinen Gifthaare bis zu hundert Meter weit mit dem Wind vertragen werden können, stellen sie eine wichtige, bis jetzt allerdings wenig beachtete Ursache einer luftübertragenen Krankheit dar.
Wissenswertes:
Zuständig für eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zur Abwehr der Gesundheitsgefahr sind auf öffentlichem Gelände die Gemeinden, bei Privatgrundstücken die Eigentümer. Der Einsatz von Insektiziden zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ist sorgfältig abzuwägen und muß die Belange von Naturschutz und Wasserschutz berücksichtigen. Bei unsachgemäßer Eichenprozessionsspinner Bekämpfung besteht die Möglichkeit das nicht alle Nester oder Raupen entfernt werden, oder aber das die gefährlichen Brennhaare der Raupen sich im Umfeld des Baumes ansammeln, vom Wind fortgetragen werden und somit diese Gebiete konterminieren.
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